Hier will ich nur kurz Volker Beck von der Twitter-Session (frei) zitieren: Persönlich ja, privat nein. Ich will lesen, dass hinter der Politik ein Mensch steckt, was seine Motivationen sind, aber nicht, was er gefrühstückt hat.
Alleine in der Netzwelt wird man keine Dinge bewegen. Man muss seine Interessen organisieren bzw. vernetzen, dies kann man über das Internet machen, muss es dann aber auch in den politischen Prozesse reintragen. Wenn man das aber nicht organisiert bekommt oder gar nicht will, sollte man sich auch nicht wundern, wenn man nicht gehört wird. Bestes Beispiel ist hier die am Wochenende viel erwähnte „Zensursula“-Debatte.
Genau das verstand ich auch als Anliegen des Politcamps (welches auch keineswegs enttäuscht wurde), Politik und Netzcommunity vernetzen bzw. beides zusammen denken. Im Großen gab es super Diskussionen zum Thema, sowie viel Input, gerade für den anstehenden Wahlkampf. Es zeigten sich aber vereinzelt Netz-Menschen, die sich lieber nicht organisieren wollen und dementsprechend keine konstruktiven Vorschläge zur Vernetzung bieten konnten.
Blogger bekommen keinen Presseausweis, weil sie keine professionellen Journalisten sind. Und professionell heißt: hauptberuflich. So lassen sich im Groben die Richtlinien der ausstellenden Verbände zusammenfassen. Und darüber beschwert sich Don Dahlmann (der nach eigenen Angaben DJV-Mitglied ist). Doch beschweren alleine nützt nichts. Blogger können dies ändern, in dem sie verstärkt journalistische Standards der Recherche und Darstellung einhalten und sich in den Journalistenverbänden engagieren. Denn wenn sich Blogger nicht in den Verbänden organisieren, heißt dies für mich im Umkehrschluss, dass sie sich selber nicht als richtige Journalisten begreifen. Würden sie dies tun, könnten sie für mehr Akzeptanz ihrer Arbeit sorgen und gleichzeitig die Kriterien für einen Presseausweis so anpassen, dass es für journalistische Blogger möglich ist einen solchen zu beantragen.
Allerdings musste ich beim politcamp lernen, dass einige Blogger gar kein Interesse haben, ihre Interessen zu organisieren und dann von Partei- und Politikverdrossenheit reden. Wenn man seine Interessen nicht organisiert, kann man sie aber auch nicht mehrheitsfähig machen.
Zeit-Zuender hat mal wieder den coolsten Adventskalender. Und jetzt, wo es öffentlich ist, darf ich es ja auch verraten: Adam Green bloggt für den Zuender jeden Tag bis Weihnachten. Letzte Woche musste ich noch absolutes Stillschweigen schwören. Oskar, jetzt ok, oder?
Apropos Advent: Ich krame gleich mal meine Weihnachtsdeko raus (bestehend aus einem Kerzenständer), irgendwann muss man ja einsehen, dass bald schon wieder Weihnachten ist … Außerdem hat Silke Hanna und mir einen Adventskalender fürs Büro geschenkt, cool ne? Bisher waren jeden Tag zwei Schokoteile drin. Außerdem haben wir nun eine Motivation jeden Tag ins Büro zu gehen :-) Und da werde ich jetzt auch hinfahren.
bitte notiert in eurem Kalendar: 29. November, 20 Uhr, Kaminzimmer!
Warum? Weil die JPN am 29. November die Ergebnisse ihres Seminars vorzeigen will und Ihr diese bestaunen könnt! Konkret bedeutet das: Die JPN veranstaltet an dem Wochenende ein Praxisseminar “Poetry Slam” und damit es wirklich zu einem Praxisseminar wird, werden die Teilnehmer am Samstag ab 20.00 Uhr auftreten und das erlernte, also ihre selbstgeschriebenen Texte vortragen. Das Ganze findet im Kaminzimmer (Raumdesign, Große Barlinge 63, 30173 Hannover) statt, ab 19.30 Uhr seid Ihr erwünscht!
Ich werde hingehen und ein paar Freunde von der Jugendpresse Deutschland mitnehmen! Macht es genau so!
Letztens – eigentlich noch nicht lange her – waren die Jugendmedientage 2008 in Mainz beim ZDF. Obwohl die Veranstaltung erst zwei einhalb Wochen her ist, verschwimmt die Erinnerung: Ich kann mir zumindest kaum noch vorstellen, wie 500 Jugendliche das ZDF-Gelände stürmen und einfach mal für ein Wochenende übernehmen. Am Montag vor der Veranstaltung wirkte das Gelände noch ruhig, die Atmosphäre bürokratisch – dann: 500 junge Medienmacher/innen, tausende Fragen und viele gute Antworten. Ein Erolg waren sie, das zumindest habe ich noch ganz klar in Erinnerung.
Jetzt hat Zapp einen Beitrag über die JMT gesendet, leider ohne großartig darauf hinzuweisen, dass er von den JMT ist. Inhaltlich ist der Beitrag aber sehr interessant. Und wie die junge Mediengeneration nunmal ist, der Beitrag landet prompt bei Youtube. Eva ist übrigens in einer Hauptrolle zu sehen!
Hätte ich momentan einen Laptop (Ich musste meinen in die Reparatur bringen bevor die Care-Frist abläuft …) könnte ich euch diese nette Nachricht aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 2.10.08 einscannen.
Laut einer Studie leben in Hannover die pessimistischsten Menschen Deutschlands. 44 % der Befragten blicken optimistisch in die Zukunft, Hamburg ist Spitzenreiter, dort sehen 70% ihre Zukunft optimistisch. Was heißt das für mich? Ich lebe in der pessimistischsten Stadt und will in die optimistischste ziehen! Dabei findet man in Hannover Wohnungen, die bezahlbar sind und groß genug um viel mehr Platz zu haben als man braucht. Und ich bin optimistisch; Vielleicht weil ich nach Hamburg ziehen will? Trägt dies zur Hoffnung bei? Was meint ihr?
… denn Comedy Central (ein sehr deutscher Sender) strahlt seit einigen Wochen die Daily Show in einer Global Edition aus. Leider zu blöden Uhrzeiten, aber always available at the internet. Heute: Premiere, ich bin zu Hause, wenn der Sendetermin ist. Anschauen: 17 Uhr, Comedy Central.
Und wer wie ich keinen Fernseher besitzt, mit Zattoo kann man Fernsehen mit dem PC gucken, zwar leider nicht alle Sender (ProSieben, Sat.1 und Co machen nicht mit!), aber in okayer Qualität, zum Tatort und Daily Show gucken reicht es aus!
Ich freue mich, der lange Sommer ohne neue Folgen von TV-Serien ist zuende. Natürlich interessiere ich mich nicht für das deutsche TV-Programm – in den USA laufen die besseren Serien (und in Deutschland laufen die ja eh nur auf Deutsch – also schrecklich synchronisiert). Die neuen Staffeln von Greek und Gossip Girl sind bereits angelaufen. Weitere Serien und US-Starttermin:
... wird von Mareike Engels und Hanna Kristine Jordt betrieben. Beide sind Freundinnen, arbeiten als Projektleiterinnen für die Jugendpresse Deutschland, sind im Vorstand der Jungen Presse Niedersachsen, wohnen in Hannover und sind verantwortlich im Sinne des Presserechts für dieses Blog.
Kontakt: mareike(at)jungepresse-online.de und hanna(at)jungepresse-online.de