Gedanken vom Politcamp.
Alleine in der Netzwelt wird man keine Dinge bewegen. Man muss seine Interessen organisieren bzw. vernetzen, dies kann man über das Internet machen, muss es dann aber auch in den politischen Prozesse reintragen. Wenn man das aber nicht organisiert bekommt oder gar nicht will, sollte man sich auch nicht wundern, wenn man nicht gehört wird. Bestes Beispiel ist hier die am Wochenende viel erwähnte „Zensursula“-Debatte.
Genau das verstand ich auch als Anliegen des Politcamps (welches auch keineswegs enttäuscht wurde), Politik und Netzcommunity vernetzen bzw. beides zusammen denken. Im Großen gab es super Diskussionen zum Thema, sowie viel Input, gerade für den anstehenden Wahlkampf. Es zeigten sich aber vereinzelt Netz-Menschen, die sich lieber nicht organisieren wollen und dementsprechend keine konstruktiven Vorschläge zur Vernetzung bieten konnten.