Ich hasse es ja, wenn Leute das Wetter als relevantes Thema ansehen. Aber: Es schneit! Im November. In Norddeutschland. In Hannover.
Archiv für die Kategorie ‘H&M: Hanna und Mareike’
Es schneit!
November 22, 2008Einladung: Die Junge Presse Niedersachsen veranstaltet einen Poetry Slam
November 21, 2008Liebe Leute!
bitte notiert in eurem Kalendar: 29. November, 20 Uhr, Kaminzimmer!
Warum? Weil die JPN am 29. November die Ergebnisse ihres Seminars vorzeigen will und Ihr diese bestaunen könnt! Konkret bedeutet das: Die JPN veranstaltet an dem Wochenende ein Praxisseminar „Poetry Slam“ und damit es wirklich zu einem Praxisseminar wird, werden die Teilnehmer am Samstag ab 20.00 Uhr auftreten und das erlernte, also ihre selbstgeschriebenen Texte vortragen. Das Ganze findet im Kaminzimmer (Raumdesign, Große Barlinge 63, 30173 Hannover) statt, ab 19.30 Uhr seid Ihr erwünscht!
Ich werde hingehen und ein paar Freunde von der Jugendpresse Deutschland mitnehmen! Macht es genau so!
Bis dann!
Auch Deutsch-TV wird gut …
September 21, 2008… denn Comedy Central (ein sehr deutscher Sender) strahlt seit einigen Wochen die Daily Show in einer Global Edition aus. Leider zu blöden Uhrzeiten, aber always available at the internet. Heute: Premiere, ich bin zu Hause, wenn der Sendetermin ist. Anschauen: 17 Uhr, Comedy Central.
Hier eine Probe (der Global Edition letzter Woche Teil I)
Und wer wie ich keinen Fernseher besitzt, mit Zattoo kann man Fernsehen mit dem PC gucken, zwar leider nicht alle Sender (ProSieben, Sat.1 und Co machen nicht mit!), aber in okayer Qualität, zum Tatort und Daily Show gucken reicht es aus!
Der TV-Herbst beginnt!
September 15, 2008Ich freue mich, der lange Sommer ohne neue Folgen von TV-Serien ist zuende. Natürlich interessiere ich mich nicht für das deutsche TV-Programm – in den USA laufen die besseren Serien (und in Deutschland laufen die ja eh nur auf Deutsch – also schrecklich synchronisiert). Die neuen Staffeln von Greek und Gossip Girl sind bereits angelaufen. Weitere Serien und US-Starttermin:
Lipstick Jungle, 24. September, 2. Staffel
Grey`s Anatomy, 25. September, 5. Staffel
Brothers and Sisters, 28. September, 3. Staffel
Private Practice, 1. Oktober, 2. Staffel
The L Word, 1. Januar, 6. Staffel
Trendsetting made in Holland
September 12, 2008Ich dachte immer, Linden sei der Kiez Hannovers – unterm Strich fand ich es dort ganz schön unschön. Die Limmerstraße beherbergt Supermärkte, Eineuroläden und sonstige Ramschläden, zwischendurch stören ein Bio-Supermarkt, ein Eine-Welt-Laden und ein Balzac das traurige Bild. Zwar sieht man einige trendige, studentische Menschen, man fragt sich aber, wo sie all diese schönen Klamotten gekauft haben, wahrscheinlich waren sie zum Shoppen im Hamburg. Wenn man dann in Richtung Davenstedter Straße fährt, wird es gemütlicher, wohnlicher, aber nicht zwingend cooler. Schade – aber: Linden liegt relativ dezentral, da wohne ich doch lieber im unkiezigen Mitte-Bezirk und komme überall anders schnell mit dem Fahrrad hin.

Der Fahrrad-Trend 2009: klassisch und schwarz
Apropos Fahrad fahren: Irgendwie scheint es so, als würde Fahrrad fahren gerade hip sein. Seien es nun Menschen mit Fixed Gear Rädern oder so komischen bunten gebogenen Fahrrädern. Ich möchte hiermit einen neuen Trend starten: Hollandräder. Groß, stabil, praktisch, aufrecht. Mit diesem klassischem Fahrrad kann man erhaben durch die City cruisen, Einkäufe transportieren und Rucksäcke tragen, ohne dass sie auf der Wirbelsäule hin und her wackeln.
Bisher kenne ich eine weitere Person, die so ein Fahrrad fährt – auch eine Exil-Ostfriesin. Dort ist dieser Trend nämlich schon längst kein Trend mehr, sondern einfach nur normal.
Arbeit
August 15, 2008Wir sind Helden singen:
Ohne Arbeit wär das Leben öde
Also sing ich müde meine kleine Ode
An die Arbeit
Ich würde sagen: ja, aber es gibt Arbeit und es gibt Arbeit.
Seit gut einer Woche arbeite ich nun wieder bei VW (habe schon mal zwei Wochen dort gearbeitet, dann waren drei Wochen Werksferien). Und ich kann euch sagen, das ist richtige Arbeit, also so malochende Arbeit – und unglaublich öde. Körperlich habe ich mich an den Job gewöhnt. Mir tut der Nacken und der Rücken langsam weh, aber es ist auch schon Freitag. Seit Montag habe ich zwei studentische Kollegen (vorher war ich die einzige „Studentin“ in der Gruppe), und die zwei Jungs sind ganz schön fertig. Und ich erinnere mich: Am Ende der ersten Woche tat mir alles weh. (Allerdings habe ich nicht so stark wie die beiden Jungs gejammert, obwohl ich laut normaler Kollegen einen schwereren Job habe als die beiden…) Aber an all das habe ich mich gewöhnt. Mein rechter Oberarm besitzt neuerdings soetwas ähnliches wie einen Bizep und das lange Stehen macht mir auch nicht mehr so viel aus.
Woran ich mich aber nie gewöhnen werde: Wie unglaublich öde dieser Job ist. Am Werkstor schaltet man sein Gehirn ab, die Zeit vergeht schneller, wenn man nicht viel denkt. Man rettet sich von Auto zu Auto, von Pause zu Pause, von Tag zu Tag – zum Wochenende! Ich könnte mir nicht vorstellen, mein Leben lang diesen Job auszuüben. Ich dachte auch immer „Ohne Arbeit wär das Leben öde“, immerhin arbeite ich freiwillig für ohne Geld seit ewigen Jahren super viel. Aber das macht Spaß! Das gibt dem Leben wirklich etwas wie Sinn. Man wartet nicht darauf bis es vorbei ist. Jetzt kann ich mir vorstellen, wieso so viele Deutsche unglücklich sind, bei so einer Arbeit kann man nicht glücklich werden …
Mitbewohnersuche
Juli 13, 2008Für mich stand ja immer fest, dass ich erst eine Wohnung haben möchte, um mir dann der/die Mitbewohner/in auszusuchen. Wie nervtötend, aber auch lustig es sein kann, stelle ich erst jetzt fest. In meiner Anzeige habe ich sehr deutlich gemacht, dass Wohnungsbesichtigungen nur Anfang August möglich sind, weil ich vorher noch nicht in der Wohnung wohne, trotzdem schreibt mir jeder zweite, er/sie könne sofort vorbei kommen oder wäre in drei Tagen in Hannover, ob das dann gehen würde. Ich ignoriere solche Mails mittlerweile immer. Wer nicht lesen kann, wird nicht mir mir wohnen! Noch abschreckender sind aber andere Dinge und da nervt mich das Internet! Es gibt tatsächlich Leute, die sich richtig scheiße verhalten, weil sie sich in der Anonymität des Internets aufhalten, dabei aber noch nichteinmal merken, dass sie sich scheiße verhalten. Letztens hat mir zum Beispiel ein Typ eine email geschrieben:
Hallo,
Habe deinen Eintrag für das WG-Zimmer gelesen und bitte um Rückruf.
016X-5X8X0X9
Viele Grüße,
XXXX
Wie kann man so unfreundlich und dreist sein. Und vor allem: Wieso sollte ich ihn (natürlich handelt es sich um ein ihn) anrufen? Er gibt mir keinen Grund dazu. Und natürlich habe ich ihn nicht angerufen – diese Chance hat der Junge sich verspielt.
Und noch etwas: Extra zum potenzielle Mitbewohner ausspionieren habe ich mir einen Fake-Studi-VZ-Account angelegt, auch sehr aufschlussreich, bisher habe ich mehr Leute deswegen ausgeschlossen, als in Betracht gezogen. Es stellt sich also als gar nicht so einfach heraus, eine/n passende/n Mitbwohner/in zu finden, und dass obwohl ich noch nicht einmal Wohnungsbesichtigungen mit denen hatte. Aber alles in allem bin ich sehr zuversichtlich, dass ich noch jemanden finde.
Mittlerweile sind wir in Chicago
Mai 19, 2008Unsere Reise vergeht so schnell. Es ist Montag, der letzte Tag in Chicago. Morgen Abend um Acht fahren wir weiter nach New Orleans. Boston war richtig schön. Nette Großstadt, in der man sich schnell zurecht findet und sich wohl fühlt. Die Stadt wirkt lebendiger als DC und hat sogar eine Skyline (diese hat DC nicht, weil kein Gebäude höher sein darf als die Freiheitsstatue auf dem Capitol!). Unser Hotel war ein richtiges Hotel, mit eingeknicktem Klopapier, Tagesdecke und Fernseher, leider aber sehr außerhalb. Passenderweise hat sich mein Körper Boston ausgesucht um krank zu sein, so dass ich meine Erkältung und Fieberschübe in einem richtigen Bett und mit Fernseher auskurieren konnte. Das hat mir leider einen ganzen Tag gekostet, den ich im Hotel bleiben musste, ganz gesund bin ich immer noch nicht (Husten, insbesondere in den Abendstunden, außerdem will meine Nase die ganze Zeit weglaufen), aber wenigstens bin ich schon seit längerer Zeit wieder fit. (mehr…)
So war`s in Washington
Mai 15, 2008Nun sitzen wir schon seit mehreren Stunden im Zug nach Boston. Gerade eben sind wir durch New York gefahren und man hatte eine super Sicht auf die Skyline von Manhattan – ein Vorgeschmack auf das Ende unserer Reise. Die letzten Tage waren wir in Washington DC. Oskar hat mich am Mittwochabend vom Flughafen abgeholt und ich habe meine erste Nacht in seinem Zimmer im Studentenwohnheim verbracht. Ich war irritiert wie klein und provinziell manche Dinge in den USA sind. Umsteigen in New York (JFK) war am lustigsten – der Lande-Terminal war gigantisch und schick und international, der nationale Terminal dann aber eher wie ein Bahnhof, an dem man irgendwie wartet, dass sein Flug los geht. Die Maschine war winzig und die meisten Leute haben ihr Gepäck direkt am Flugzeug abgegeben.
An dem Abend haben wir dann nicht mehr viel gemacht, Oskar hat mir lediglich seinen Campus gezeigt und wir sind eine Kleinigkeit essen gegangen – nach 24 Stunden wach sein und reisen war ich einfach nur müde. Der Abend war aber sehr schön, ein typischer Sommerabend. Dafür hat es die nächsten Tage nur geregnet. (mehr…)
In den USA angekommen
Mai 12, 2008Mittlerweile bin ich schon mehrere Tage in den USA. Dienstagabend hatte ich meine mündliche Abi-Prüfung in Bio, ich habe mit 12 Punkten bestanden, was mich sehr glücklich macht. Gerade eben habe ich Hannas email gelesen, sie hat 14 Punkte in der Bio-Prüfung! Herzlichen Glückwunsch dafür!
Am nächsten Morgen ging es dann um 5 Uhr los. Mittags ging mein Flieger ab Düsseldorf. In Washington DC bin ich gut angekommen, der Flug war lang, aber ok, und heute ich auch schon wieder der letzte Tag in DC. Morgen fahren wir nach Boston. Wir haben haben eine Art Interrail-Ticket und reisen den Osten der USA ab. Washington ist interessant. Die ganzen Gebäude, die man aus dem Fernsehen und Co kennt, haben wir gesehen, wir waren im Congress und im Newseum und und und (Ich habe gerade nicht viel Zeit zum Schreiben!) Es ist sehr lustig, die Häuser zu sehen. In der Innenstadt sind viele Gebäude der Neoklassik und so lustige kleine Burgen bzw. Schlösser. Es sieht halt so aus, wie europäische Häuser in kleiner und neu, und deswegen ein bisschen wie Playmobil. Auf den ersten Blick ist alles sauber, aber unser Hostel ist z.B. sehr dreckig, wir haben sogar Mäuse. Eine ist auch in eine Falle gelaufen, die wir in unserem Zimmer aufgestellt haben und Oskar hat die ganz tapfer in den Straßenmüll gebracht. Seit dem hat sich auch keine Maus mehr blicken lassen :-)
Naja, ich werde morgen auf der Zugfahrt nach Boston ein bisschen mehr schreiben und dann bei Gelegenheit bloggen. Bis dann!