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Arbeit

August 15, 2008

Wir sind Helden singen:

Ohne Arbeit wär das Leben öde
Also sing ich müde meine kleine Ode
An die Arbeit

Ich würde sagen: ja, aber es gibt Arbeit und es gibt Arbeit.

Seit gut einer Woche arbeite ich nun wieder bei VW (habe schon mal zwei Wochen dort gearbeitet, dann waren drei Wochen Werksferien). Und ich kann euch sagen, das ist richtige Arbeit, also so malochende Arbeit – und unglaublich öde. Körperlich habe ich mich an den Job gewöhnt. Mir tut der Nacken und der Rücken langsam weh, aber es ist auch schon Freitag. Seit Montag habe ich zwei studentische Kollegen (vorher war ich die einzige „Studentin“ in der Gruppe), und die zwei Jungs sind ganz schön fertig. Und ich erinnere mich: Am Ende der ersten Woche tat mir alles weh. (Allerdings habe ich nicht so stark wie die beiden Jungs gejammert, obwohl ich laut normaler Kollegen einen schwereren Job habe als die beiden…) Aber an all das habe ich mich gewöhnt. Mein rechter Oberarm besitzt neuerdings soetwas ähnliches wie einen Bizep und das lange Stehen macht mir auch nicht mehr so viel aus.
Woran ich mich aber nie gewöhnen werde: Wie unglaublich öde dieser Job ist. Am Werkstor schaltet man sein Gehirn ab, die Zeit vergeht schneller, wenn man nicht viel denkt. Man rettet sich von Auto zu Auto, von Pause zu Pause, von Tag zu Tag – zum Wochenende! Ich könnte mir nicht vorstellen, mein Leben lang diesen Job auszuüben. Ich dachte auch immer „Ohne Arbeit wär das Leben öde“, immerhin arbeite ich freiwillig für ohne Geld seit ewigen Jahren super viel. Aber das macht Spaß! Das gibt dem Leben wirklich etwas wie Sinn. Man wartet nicht darauf bis es vorbei ist. Jetzt kann ich mir vorstellen, wieso so viele Deutsche unglücklich sind, bei so einer Arbeit kann man nicht glücklich werden …

Ohoh! Ich bin wieder da!

Juli 13, 2008

Jaja, ich habe lange nicht gebloggt, und dass obwohl sehr viel passiert ist – oder gerade deshalb. Die USA-Reise haben Oskar und ich erfolgreich beendet. Chicago war ja in der Mitte unserer Reise, danach waren wir in New Orleans (der Ballermann der USA, so stelle ich mir Spring Break vor), dann zwei weitere Stunden in Washington DC um Oskars Gepäck abzuholen und haben vor unserer New York Woche noch mal Stop in Philadelphia gemacht. Das war super, weil man dort einfach nochmal sehr viel von der amerikanischen Geschichte mitbekommen hat, u.a. in einer Lichter-Show zum Unabhängigkeitskrieg. New York war der Hammer! So wie man sich es vorstellt und doch tausendmal besser! Groß, bunt, abwechslungsreich, hip. Und dann kam auch schon der Heimflug….

In Deutschland gings gleich wieder los: Abizeitung layouten, Seminare besuchen, Kram organisieren. Aber immerhin habe ich jetzt nicht nur mein Abitur in der Tasche (mit 1,7!!!), sondern eine Wohnung in Hannover zum 1.8. (suche zum September noch Mitbewohner/in) und einen Sommerjob bei VW. Dort arbeite ich seit letzte Woche – gut bezahlt, aber man muss was tun für sein Geld.  Ach ja, ich hatte letzte Woche Geburtstag, nun bin ich auch im Twenties-Club.

Ab September bin ich dann voll in Hannover – ich arbeite dann für die Jugendpresse und organisiere die Jugendmedientage 2009 in Hannover (schon mal vormerken: 11.-14- Juni!!). Und dann werde ich entweder dies hier zu einem richtigen Blog machen oder ihn offline nehmen – mal sehen.

Mach dein FSJ bei der JPN!

Februar 12, 2008

Keinen Bock auf Bundeswehr? Lieber selber denken und kreativ sein? Dann melde dich, denn die JPN sucht zu September 2008 wieder einen Zivi / FSJ Kultur-ler. Im Büro der Jungen Presse Niedersachsen kannst du ein Jahr lang Seminare mit austüfteln, eigene Projekte verwirklichen, nette JugendmedienmacherInnen
kennen lernen und dich kreativ austoben. Die Arbeitsinhalte sprechen wir nach Interesse mit dir ab – dafür erwarten wir hohes Engagement, Interesse an der Arbeit der JPN und Offenheit für Neues.

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